Depressionen: Der Schlafkiller

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Mehr als 300 Millionen Menschen weltweit leiden laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an einer Depression. Sie stellt damit eine der großen gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit dar. Aus diesem Grund steht der diesjährige Weltgesundheitstag, am 07. April 2017 im Zeichen dieser psychischen Erkrankung.

Auch die Schlafforschung beschäftigt sich mit dem Thema Depression. Denn Schlafstörungen und Depressionen sind eng miteinander verknüpft. Oft ist die Schlafstörung das erste aber auch anhaltende Zeichen depressiver Verstimmungen.
Lange Zeit wurde der Schlaf ja von der Wissenschaft vernachlässigt, galt er doch als physiologischer Ruhezustand, an dem es nichts zu erforschen gab. Der Durchbruch zur Schlafforschung gelang erst, als der REM-(Traum)-Schlaf entdeckt wurde. Interessanterweise blieb aber die Tageszeit im Gegensatz zur Nacht eher unbeachtet. Die Defizite des Schlafes standen also mehr im Mittelpunkt des Interesses als die physiologischen und sozialen Konsequenzen eines gestörten Schlafes, woraus sich Tagesschläfrigkeit, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen, pathologische Angst, Grübeln, die Einengung der sozialen Lebenswelt und vor allem die Depressivität ergeben können. Weiterlesen

Schlafen im Elternbett: Tabu oder Sicherheit?

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Wo schläft denn Ihr Baby? Im eigenen Bettchen oder bei Mama und/oder Papa? Was ist das Beste für den kleinen Schatz? Natürlich wollen Sie dem Nachwuchs möglichst nahe sein, um jede Kleinigkeit als mögliche Gesundheitsgefahr auszuschließen und um immer sicher zu sein, dass alles in Ordnung ist. Andererseits sollte ein Kind so früh wie möglich zu Selbstständigkeit erzogen werden.

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Früh raus! Vom Langschläfer zum Frühaufsteher

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Jeden Morgen der gleiche Kampf! Jede Minute zählt, wenn es um den geliebten Schlaf geht. Es wird gesnoozed was das Zeug hält und trotzdem fühlt man sich wie gerädert, wenn man sich endlich – wieder einmal viel zu spät dran – aus dem Bett quält, von Wach-sein wollen wir an dieser Stelle noch gar nicht sprechen. Man bewegt sich wie ferngesteuert, aber irgendwie schafft man es dann doch, um 8.00 geduscht, gekämmt und angezogen in der Arbeit oder in der Schule zu sein.

Für Langschläfer, sogenannte Eulen, ist das allmorgendliche Aus-dem-Bett-kommen, anders als für Lerchen – also Morgenmenschen – nicht gerade einfach. Besonders schlimm ist es im Winter, wenn es morgens noch nicht einmal richtig hell ist, wenn der Wecker läutet. Aber dennoch lassen Schul- oder Arbeitszeiten oftmals keine andere Wahl als die innere Uhr permanent zu ignorieren. Dadurch entsteht Wochentags ein Schlafdefizit, wodurch das Aufstehen jeden Tag noch schwerer fällt. Schlafforscher sprechen vom sozialen Jetlag, also einem Zustand der vergleichbar ist mit einem Jetlag, wie man ihn beispielsweise von Reisen über mehrere Zeitzonen kennt. Doch kann man diesen Kreislauf durchbrechen und vom Langschläfer zum Frühaufsteher werden?

Frühaufsteherin streckt sich in der Morgensonne

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Schlafstörungen? Hilfe von Mutter Natur!

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Tee_Kanne_Tasse_GiessenRund 300 bis 400 Millionen Euro, so schätzen die Experten, werden im zentralen Europa pro Jahr allein für schlafanstoßende und schlaffördernde Substanzen ausgegeben, die man ohne Rezept erwerben kann. Dabei ist es oft gar nicht nötig, auf synthetische Pillen zu setzen. Die Natur hat vorgesorgt … Weiterlesen

Ein Blick ins Schlaflabor

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Ärztin_Blick_Computer_KlemmbrettGelegentliche Schlafstörungen bedürfen weder einer Behandlung, noch sind sie besorgniserregend. Störungen, die jedoch länger als vier Wochen andauern, müssen unbedingt abgeklärt werden, um eine chronische Ausweitung zu verhindern. Wegen ihres außerordentlich hohen Risikopotentials erfordern vor allem Schlafprobleme, die zu einer gesteigerten Tagesmüdigkeit führen, eine rasche und genaue Diagnostik. Und diese wird – als letztes Glied einer ganze Reihe von Untersuchungen – im Schlaflabor durchgeführt. Weiterlesen

Stress killt den Schlaf

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schlaflos_gruebeln_stressDas kennt wohl jeder: Eine Prüfung steht bevor, ein wichtiger Termin, eine unangenehme Besprechung mit dem Chef – und schon ist’s mit dem Schlaf vorbei. Man wälzt sich hin und her, die Gedanken kreisen und man kommt nicht mehr zur Ruhe. Stress als Schlafkiller!

Um nur zwei Beispiele zu nennen: Schon jeder zweite Mitarbeiter im mittleren Management leidet an der „Sonntag-Nacht“. Will heißen: Man kann in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag noch recht gut schlafen, wacht aber in der Nacht von Sonntag auf Montag zumeist gegen zwei oder halb drei Uhr auf und dann geht’s los: Grübeln, Gedankenkreisen, Uhrschauen, Schlafdruck aufbauen – mit dem Effekt, dass gar nichts mehr geht und man am Morgen wie gerädert ist. Weiterlesen